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Buch des Monats - Juni 2017

Antiquariat Löcker

Ottokar Mascha: Österreichische Plakatkunst. Wien, Kunstverlag J. Löwy o. J. [1915].

Ottokar Mascha: Österreichische Plakatkunst. Wien, Kunstverlag J. Löwy o. J. [1915]. Druck: Kunstdruckerei Dr. Frisch & Co., Wien. Folio (29 x 39 cm). 8 ungez. Bll. (Titelei), 124 Seiten.

Mit 176 (6 farbig u. mont.), teils blattgr. Abb. u. 21 teils mont. farbigen Tafeln. OLeinenbd. m. schwarzgepr. Rü.titel, Deckeltitel u. –rahmen. Das helle Leinen des Einbandes angestaubt u. vereinz. fleckig, Ecken geringf. abgewetzt, Kopfschnitt u. Vorsätze etw. staubfl., im Text papierbed. durchgeh. etw. gebräunt aber kaum abgegriffen, im Falz tlw. angeplatzt.

Preis: 6.000 Euro

 

Weitere Informationen:

Erste und einzige Ausgabe. Bis heute grundlegendes Werk, das eine reich illustrierte Überblicksdarstellung zur österreichischen Plakatkunst des 19. Jahrhunderts bis zum Beginn der Moderne bietet und erstmals die Entwicklung dieser neuen Kunstform in Österreich-Ungarn dokumentiert.

Mit farbenprächtigen Wiedergaben von Entwürfen von Gustav Klimt, Heinrich Lefler, Bertold Löffler, Hans Makart, Koloman Moser, Joseph Maria Olbrich, Egon Schiele u. a. Erschien aufgrund der Kriegszeit in einer kleinen Auflage von lediglich 230 Exemplaren (200 Exemplaren als Leinenausgabe und 30 Exemplare als nummerierte Vorzugausgabe, in Leder gebunden und auf Japanpapier gedruckt).

Ottokar Mascha (1852-1929) war der Erste, der sich in Österreich nicht nur als qualifizierter Sammler, sondern auch als kenntnisreicher Publizist mit dem Thema "Plakat" beschäftigte. Mascha war zunächst in Prag und dann ab 1897 in Wien als Rechtsanwalt tätig. Als es 1912 zur Gründung der "Wiener Bibliophilen-Gesellschaft" kam, war Mascha unter dem Vorsitzenden, dem damaligen Leiter des Hofburgtheaters Hugo Thimig, als "Schatzmeister" Mitglied des Vorstandes.

1912 stellte Mascha einen bedeutenden Teil seiner Sammlung für die erste repräsentative Plakat-Ausstellung Österreichs in der Wiener Secession zur Verfügung und lieferte einen fundierten Beitrag für den Katalog der Schau.

1917 schenkte Mascha einen Großteil seiner Plakatsammlung der damaligen Kaiserlichen Hofbibliothek und schuf damit den Anstoß und die Grundlagen für die bedeutende Plakatsammlung der Österreichischen Nationalbibliothek.

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